Achtsamkeit/MBSR & LachYoga

mindfulness based stress reduction
 

Achtsamkeitsübungen helfen dir den Geist zu beruhigen, dich zu zentrieren und in den gegenwärtigen Momente zu kommen. Denn in diesem einen Moment, dem JETZT, findet das Leben statt. Die Vergangenheit ist bereits vorbei und die Zukunft ist noch nicht da. Im JETZT kann ich bewusst erleben, was ist und Intentionen setzen für das, was folgen kann.


Achtsamkeit bedeutet, auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst, im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen.

- Jon Kabat-Zinn -


Und diese besondere Art der Aufmerksamkeit unterstützt uns dem jeweiligen Moment gewahr zu sein und das, was gerade geschieht zu akzeptieren, aus einer inneren Haltung der Freundlichkeit und Offenheit heraus. Wir gehen also mit dem Leben mit, statt uns dagegen zu stemmen. Wir tauchen ein in die Fülle des Lebens, statt an der Oberfläche zu bleiben und von einem Moment zum anderen zu hetzen. Durch das Anerkennen dessen was gerade ist, verringert sich das Leid und der damit verbundene Stress.


Schon Shakespeare bemerkte:
"An sich ist nichts weder gut noch böse - das Denken macht es erst dazu.“

Das bedeutet:
  • Das ständige Denken und Bewerten, raubt uns enorm viel Energie, die wir durchaus lebensbejahender einsetzten können.
  • Durch ein Wirrwarr im Kopf, treffen wir vielleicht nicht die optimalen Entscheidungen, die aus innerer Klarheit heraus, eventuell ganz anders ausgefallen wären.
  • Obendrein sind wir auch oft gestresst und erschöpft, statt gelassen und voller Lebensenergie.
  • Innere Unruhe und Nervosität nehmen zu und wir fühlen uns ständig angespannt.
  • Wir bekommen vielleicht Einschlafprobleme oder wachen häufig auf, statt uns zu regenerieren und Kräfte zu sammeln.
  • Dauerkopfschmerzen und Verspannungen in Rücken und Nacken, zählen ebenso zu den Folgen eines ständig gestressten Menschen.
  • Unsere Beziehungen verschlechtern sich durch unsere Gereiztheit und Voreingenommenheit. Statt sich mit Verständnis und Wertschätzung zu begegnen und für tragfähige, nährende Beziehungen zu sorgen.

Gesundheit erhalten * Leistungsstark bleiben * harmonische Beziehungen * Leichtigkeit * Spaß * Lebensfreude * Motiviert * Bewusst * Selbstwirksam * Selbstverantwortlich



Die Achtsamkeit als deine unterstützende Kraft:

  • Du eröffnest dir neue Handlungsspielräume und Erfahrungen.
  • Du stärkst deine SELBST-WIRSAMKEIT als eine wichtige Säule der Resilienz und gesunder Lebensgestaltung.
  • Du überwindest erfolgreich Herausforderungen.
  • Du lernst dich selbst zu regulieren wenn es stressig wird.
  • Deine Kompetenz in Selbstfürsorge und Selbstführung wird gefördert.
  • Stress wird abgebaut und tiefe Entspannung kann sich einstellen.
  • Du lernst flexibler mit Reizen aus deiner Umwelt umzugehen.
  • Deine Kommunikation wird klarer und emotional wärmer, was sich positiv auf deine Beziehungen auswirkt.
  • (Selbst-)mitgefühl entfaltet sich und dadurch gehst du wertschätzender mit dir und anderen um.
  • Du trainierst deine Selbstwahrnehmung - erkennst dich selbst.
  • Lernst deine Gefühle, Gedanken und Impulse zu beobachten. Um dann aus der Position des Beobachters zu reagieren und angemessen zu handeln.
  • Du hast die Chance zu lernen, wie du aus deinen Reiz-Reaktions-Mustern aussteigen kannst.

Victor Frankl beschrieb es so:

"Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Freiheit und Macht zur Wahl unserer Reaktion.“


Forschung

Seit Jahren erscheinen regelmässig Studien über die Wirsamkeit von achtsamkeitsbasierenden Praxen und Meditation. Regelmäßige achtsame Meditationspraxis verändert nachweislich das Gehirn. Das konnten Forscher am Bender Institute of Neuroimaging an der Universität Gießen beobachten. Der für die Gedächtnisfunktion zuständige Hipocampus wächst und der Mandelkern (die Amygdala), in dem das Angstzentrum liegt, schrumpft. Zudem wurden mehr graue Zellen im orbifrontalen Kortex nachgewiesen. Der orbitofrontale Cortex spielt eine entscheidende Rolle bei der Entscheidungsfindung und der Überwachung sozialer Interaktionen.

Was ist MBSR?

MBSR ist ein kraftvolles Verhaltenstraining, das auf meditativen Praktiken basiert.

Es wurde 1979 von Dr. Jon Kabat-Zinn am Medical Center der University of Massachusetts entwickelt. Es ist das am besten wissenschaftlich erforschte, evaltuierte und weltweit etablierte Achtsamkeitstraining zur wirksamen Stressbewältigung. Es erfährt seit vielen Jahren sehr hohe Anerkennung von Psychotherapeuten und Medizinern. Das Programm fand inzwischen weltweit Einzug wird in Reha-Einrichtungen, Klinken, Institutionen, Gesundheitszentren, Unternehmen, Schulen, der amerikanischen Armee und Sportzentren.

Jon Kabat-Zinn hat inzwischen zahlreiche Bücher veröffentlicht, unter anderen "im Alltag Ruhe finden", "Achtsamkeit für Anfänger" und "Gesund durch Meditation", in dem das MBSR-Programm beschrieben wird.

In unserem Leben werden wir immer, Unerwünschtes wie Schwierigkeiten oder Stress erleben. Das können wir nicht verhindern und aus unserem Leben verbannen, aber wie wir damit umgehen, dass macht den Unterschied und darauf können wir Einfluss nehmen. Es gibt Zeiten in denen wir vielleicht mit Schmerz, dem Ende einer Beziehung, Frustration im Job, dem Verlust eines nahestehenden Menschen oder der Arbeitsstelle konfrontiert werden. Diese Situationen ziehen uns oft sehr stark runter und wir hadern mit dem was ist, wir gehen in den Wiederstand und dadurch leiden wir. Es fühlt sich manchmal so an, als wenn das ganze Leben nur noch schwierig und schmerzhaft ist. Genau hier kann uns die Achtsamkeit helfen zu erkennen, dass da noch so viel schönes ist, das unser Leben lebenswert macht, wenn wir uns dafür öffnen.

„Full Catastrophy Living“- also die ganze Katastrophe leben, wie Jon Kabat-Zinn es ausdrückt.
Sich allem achtsam zuwenden, egal, ob angenehm oder unangenehm. Innehalten und erforschen, wie ist es jetzt, in genau diesem Augenblick? Vielleicht ist dies ein wundervoller Moment, wenn wir uns nur vom Gedanken an das Problem lösen können. In der Achtsamkeitspraxis üben wir immer wieder ins Jetzt zurück zu kommen. Zur Wahrnehmung des gegenwärtigen Augenblicks, in seiner ganzen Fülle. MBSR ist ein Kurs über 8 Wochen, bei dem jede Kurseinheit einem besteimmten Thema gewidmet ist.

Der MBSR-Kurs

  • unterstützt dich deine Selbst-Wahrnehmung zu stärken.
  • Du wirst zu deinem persönlichen Stressdetektiv und entdeckst deine persönlichen Trigger (Reiz - Reaktion - Stress).
  • Das Verständnis für dein Stresserleben und deine "bisherige" Reaktion wächst und du übst neue Verhaltensalternativen.
  • Du schaltest deinen inneren Beobachter ein und entlarvst deine Grübelschleifen.

Wozu das alles?

Der Ausstieg aus dem Hamsterrad
- Es ist wichtig für dich, rechtzeitig zu erkennen, wenn sich deine Ressourcen zu erschöpfen drohen
- Du übst, wie du dich in stressigen Situationen besser regulieren und beruhigen kannst.
- Bei Bedarf auch mal Nein oder Stopp zu sagen statt in die Überforderung zu gehen.
- Du lernst rechtzeitig gut für dich zu sorgen.
- Dazu gehört auch Grübeleien unterbrechen zu können, um nachts gut einzuschlafen.

Wie dir das gelingen kann?

Der erster und wichtigste Schritt ist die Fähigkeit des Innehalten und aufmerksamen Wahrnehmen. Der MBSR-Kurs trainiert genau diese wichtige Fähigkeit.

 
 

LachYoga und Achtsamkeit eine starke Kombination

Im Volksmund heißt es: "Lachen ist die beste Medizin!“

LachYoga lässt sich hervorragend mit anderen Programmen und Techniken verbinden.

Eine wirksame Anti-Stress Kombination sind Achtsamkeits-Übungen mit LachYoga Elementen. Auch die Progressive Muskelrelaxation (PMR) verstärkt den Stress-Abbau und die tiefe Entspannung. Die PMR lässt sich sehr gut durchführen, wenn der gesamte Körper vorher durch LachYoga den körperlichen Drang nach Bewegung ausleben konnte. Den häufig ist es so, dass wir uns nach einem Arbeitstag nicht gleich auf ein Entspannungsverfahren einlassen können. Wir müssen erst einmal im Kurs ankommen und eventuell vorhandene Unruhe ein wenig entladen. Moderate Bewegung fördert den Stressabbau und das körperliche Wohlbefinden. Es fällt dann viel leichter, sich auf Achtsamkeits-Meditationen oder die Muskelentspannungs-Übungen mit der entsprechenden Ruhe-Position des Körpers, im Sitzen oder Liegen einzulassen. Zudem macht ein solches Entspannungsverfahren in Kombination mit LachYoga, auch noch viel mehr Spaß.

 
lachen ist gesund

LachYoga


Eine kurze Beschreibung:

Das LachTraining geht über den Körper, um Einfluss auf unser Erleben zu nehmen. Wir können im wahrsten Sinne des Wortes, den als negativ empfundenen Stress, lachend die Stirn bieten. Es ist eine Anti-Stress-Technik der besonderen Art. Es ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen, dass beim Lachen die sogenannten Glückshormone, die Endorphine ausgeschüttet werden. LachTraining hilft uns, auf einfache und spielerische Weise, mit Menschen in Kontakt zu kommen und uns zu verbinden. Ein Gefühl der Verbundenheit löst empfundene Isolation auf.



 

Vielleicht zweifelst du und fragst dich:
Muss ich für LachYoga super beweglich sein?
Nein! Du musst dafür weder sportlich noch gelenkig sein und einen Sportdress benötigst du auch nicht.

Wird es peinlich?
Nun, erstens sind wir unter uns :-) und zweitens; hast du jemals gefragt, ob es peinlich aussieht, wenn du zum Beispiel im Fitnessstudio Hanteln hebst?
Oder beim Stepp-Aerobic "herumhüpfst" ?
Sei also ein klein wenig mutig und hab einfach Spaß.


Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag"
- Charlie Chaplin -

lachen und gesundheit
 

Das Konzept
  • LachYoga - absichtliches und grundloses Lachen - Es handelt sich um ein einzigartiges Konzept, mit dem jeder ohne Grund lachen kann. Hierfür braucht es weder Witze, Comedy noch Humor.
  • Lachen als Gruppen-Übung: Das Lachen wird als eine Übung in der Gruppe praktiziert. Mit kindlicher Verspieltheit und Blickkontakt zu den anderen Teilnehmern, wird das Lachen schnell real und ansteckend.
  • Was hat LachYoga mit Yoga zu tun? Der Grund warum es LachYoga genannt wird ist, weil Lachübungen mit tiefer Yoga-Atmung kombiniert werden. Der Körper nimmt dadurch mehr Sauerstoff auf und wir fühlen uns gesünder und vitaler.
  • Die Basis: Das Konzept des LachYoga basiert auf der Tatsache, dass der Körper nicht zwischen einem spontanen und absichtlichen Lachen unterscheiden kann. Der psychologische und physiologische Nutzen ist der Gleiche.
  • Der Begründer des LachYoga: LachYoga wurde 1995 von dem indischen Arzt Dr. Madan Kataria, mit nur fünf Menschen in einem Park in Mumbai (Bombay) begonnen. Schnell eroberte diese Methode die Welt und heute gibt es in über 100 Ländern Tausende von Lachclubs. Neben den Lachclubs wird LachYoga in Institutionen, Unternehmen, Yoga-Studios, Fitness-Studios, Hochschulen, Universitäten, Klinken, Selbsthilfe-gruppen, Kindergärten und Schulen praktiziert.

 


Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, belegen die positiven Auswirkungen des Lachens.


Es gibt auch eine Wissenschaft des Lachens, die so genannte Gelotologie. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Auswirkungen des Lachens. Begründer der Gelotologie ist der Psychiater William F. Fry. 1964 forschte er erstmals an der Stanford-University über die Einflüsse des Lachens auf die körperlichen Vorgänge.

Hier findest du einige interessante wissenschaftliche Artikel über die möglichen positiven Auswirkungen von LachYoga:
Akzeptanz und Auswirkung von Lach Yoga bei Schmerzpatienten mit Depression
Eine sehr aktuelle Studie findest du hier:
Wissenschaftliche Studie 2021 Lachauslösende Therapien: Systematische Überprüfung und Metaanalyse

lachen ist gut für die seele
 
 
2022_3_Happy mindful

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